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Jahresberichte 2020 der Ressortleiter:


Club-Touren:

Jahresbericht Club-Touren 2020 von Paul Rissi

Geschätzte  Club Mitglieder und Mitgliederinnen!
Die Corona-Pandemie, die uns im Vereinsjahr 2020 voll im Griff hatte, hat auch grössere Auswirkungen auf unsere Clubtouren gehabt. So musste die erste offizielle Eröffnungstour Ende März und die danach folgenden Clubtouren auf unbestimmte Zeit verschoben werden. Und es kamen wegen Corona nur Absagen. Am SO, 14. Juni, hätten wir zwar endlich mit einer normalen Clubtour loslegen können, aber diesmal machte nicht Corona sondern das Wetter eine weitere Absage nötig. Am darauf folgendem DO, 18. Juni, war eine unbegleitete Abendtour angesagt. Beni und Mike standen am Sternenplatz und fuhren auch tatsächlich los. Sie kamen allerdings nur bis Wettingen. Dann zog ein Gewitter auf und machte eine Weiterfahrt aus Sicherheitsgründen unmöglich. Am DO, 25. Juni, konnten dann wirklich die ersten 41 Km und 300 Hm bei einer weiteren unbegleiteten Clubtour mit 4 Teilnehmern am Start gefahren werden. Am FR,10. Juli, folgte dann die erste begleitete Clubtour. Am DO, 16. Juli, war es den ganzen Tag unsicher mit dem Wetter und plötzlich klingelt mein Handy und Heidi bat mich um ein SMS über die Durchführung der Clubtour. Ich hatte zwar zuvor ein SMS gemacht, aber irgendwie hatte es nicht gesendet. Beim zweiten Versuch hatte es dann geklappt, aber anstatt aufs Velo ging es dann in Zivilkleidung ins Sofra… Am DO, 13. August, stand wieder einmal eine unbegleitete Clubtour auf dem Programm. Hanspeter Bratschi hatte sich bereit erklärt, diese Bonstetter-Abendtour zu führen. Bei dieser Tour gab es eine einfachere und eine schwere Variante. Hanspeter hat sich für die schwere Variante entschieden, die zusätzlich von Bonstetten durch einen Weiler nach Islisberg hinauf führt. Diese Steigung dort beträgt ca. 15-17 Prozent! Aber Hanspeter, Jürg, Paul Lewis und Rolf von Burg haben auch diese Steigung mit kämpferischem Willen gut gemeistert. Im September hatten wir dann noch zwei sehr lange Clubtouren. Die erste führte uns Richtung Hallau und weiter durch den Schwarzwald und wieder zurück in die Schweiz. Bei dieser anspruchsvollen Tour überquerten wir 4-mal die Landesgrenzen und hatten am Schluss 130 Km und 1300 Hm auf dem Tages-Zähler. Die zweite lange und auch wieder sehr anspruchvolle Tour führte uns durchs Reusstal und über Meierskappel an den Zugersee und weiter über den Türlersee wieder nach Spreitenbach. Es waren auch wieder 125 Km und 1400 Hm - und gleichzeitig unsere Schlusstour, da der eigentliche Saisonabschluss dem Wettergott zum Opfer fiel. Auch für die kommende Saison habe Ich wieder einige schöne und anspruchsvolle Touren auf Lager. Hoffen wir, dass das neue Vereinsjahr uns wieder bessere Zeiten bringen wird!

Es grüsst Euch herzlich, Paul Rissi


Plausch-Touren:

Jahresbericht Plausch-Touren 2020 von Hansjörg Feurer und Bernhard Gerig (Stellvertreter)

Teil 1: Bernhard Gerig

Der Plausch-Tourenstart 2020 stand dieses Jahr unter einem unglücklichen Stern. Der Start am 22. März sowie die ersten Touren bis 15. Juni fielen allesamt dem Corona-Virus zum Opfer! Da ich, in Absprache mit Hansjörg, den ersten Teil des Jahres als Tourenleiter vorgesehen war, hatte ich keinen Einsatz bis Mitte Juni.
Da bei Hansjörg kurzfristig eine Operation angesagt war, kam ich ab dem 4. Juli trotzdem nochmals zum Einsatz. Bei den folgenden 9 Plauschtouren versuchte ich, den zahlreichen Teilnehmern auf teils neuen Strecken ein paar gemütliche Stunden zu vermitteln. Die längste Plauschtour von 95 Km führte uns im Reusstal bis nach Sins. Der verdiente Boxenstopp in Sins wurde von allen genossen. Auch bemühte ich mich, einige neue Streckenabschnitte in die ausgeschriebenen Touren einzufügen. Bei einer Tour im Raume Glattfelden mussten deshalb 300 m Naturstrasse absolviert werden, was aber ohne Probleme bewältigt wurde! Da einmal der Schluss einer Tour über den Regensberg führte, musste ein wenig Überzeugungsarbeit geleistet werden. Doch alle konnten sich in Regensberg von den Strapazen bei einem Verpflegungsstopp erholen.
Von den 9 angesagten Touren wurde 1 wegen schlechtem Wetter abgesagt. Die restlichen Touren konnten bei herrlichem Sommerwetter und unfallfrei abgehalten werden.

Hoffe, es hat Euch Spass gemacht, unter meiner Leitung ein paar unbeschwerte und herrliche Kilometer bei unserem wunderbaren Hobby abzufahren!

Bernhard Gerig


Teil 2: Hansjörg Feurer

Liebe VCS’ler

Am 14.09. konnte ich doch noch eine Abendtour leiten, für mich die erste und gleichzeitig letzte im Jahr 2020. Es war großartig und mir wurde in dem Moment bewusst, dass wir doch einen schönen Sport ausüben dürfen.
An dieser Stelle möchte ich Beni für seine Einsätze herzlich danken, es ist nicht selbstverständlich, dass die Kameradschaft solche Unterstützung erfahren darf.

Das Sprichwort «wir werden jedes Jahr ein Jahr älter» macht auch vor dem Veloclub nicht halt. So wird auch bei den Velo’s (nicht nur bei den Auto’s) elektrisch aufgerüstet. Dass das zu Diskussionen führt, ist eigentlich logisch. Wir haben uns im Vorstand überlegt, welchen pragmatischen Ansatz wir dazu gehen möchten.
Es gibt bei den E–Bikes verschiedene Leistungen. Es ist daher auch klar, dass in welligem Gelände die E–Bikes einen Vorteil haben, bei eher flachem (inkl. Rückenwind) Gelände das Rennvelo wieder im Vorteil ist.

Wir möchten nun bei den E–Bikes folgende Unterteilung machen:

E–Bikes bis 26 Km/h              sind nur für einen Teil der Touren zugelassen (siehe Programm)

E–Bikes ab 36 Km/h              sind für alle P-Touren zugelassen

E–Rennvelos bis 26 Km/h     sind für alle P-Touren zugelassen (Unterstützung im Anstieg), in der Fläche übliches
                                              Tempo möglich

Mit diesem Ansatz möchten wir Klarheit schaffen, welche Fahrräder mit E–Unterstützung für welche Touren (gemäss Jahresprogramm) geeignet sind.
Wir werden diese Richtlinien im Jahr 2021 zunächst einmal ausprobieren und schauen, ob alle auf Ihre Kosten kommen.
Selbstverständlich sind die gesetzlichen Grundlagen einzuhalten wie z.B. dass bei sehr hoher Leistungsverfügung die Radwege nicht mehr benützt werden dürfen.
Wenn Fragen auftauchen, meldet Euch bitte bei Eurem Tourenleiter. Somit möchte ich mich bei Euch allen für die aktive Teilnahme an den Touren bedanken und verbleibe mit den besten Grüssen für die Saison 2021,

Hansjörg Feurer


Jekami-Touren:

Jahresbericht Jekami-Touren 2020 von Hansjörg Baumann

Geschätzte Vereinsmitglieder

Das Jahr 2020 hat sich nicht an die Pläne gehalten die wir geschmiedet haben. So schauen wir auf Monate zurück, die viel Flexibilität erforderten.
Mir war es dann vergönnt, am 10. Juni die erste Tour des VCS durchzuführen. Fünf Mitglieder trafen sich an diesem Morgen zum ersten Mal zu einer gemeinsamen Ausfahrt. Das unsichere Wetter und die Unsicherheit wegen Corona waren wohl der Grund, dass es nur ein kleines Grüppchen war.

Zwei Wochen später waren es dann schon zehn Personen, die sich zur ersten Abendtour am Sternenplatz trafen und sich im Feierabendverkehr über Würenlos, Regensdorf, Weiningen zurück nach Spreitenbach kämpften.
Die Tour am Morgen nach dem Mitgliederhöck, dem ersten grösseren Anlass nach der GV, fiel dem schlechten Wetter zum Opfer.
Dafür klappte es zur nächsten Tour zum Flachsee wieder. An diesem Tag durften wir in Nesselnbach bei der Schwester von Christine, Brigitte und deren Mann Guido, die vorher in Niederwil gekauften Nussgipfel verzehren und Kaffee trinken. Nach diesem speziellen Zwischenhalt setzten wir unsere Fahrt zurück nach Spreitenbach voller Elan fort.
Am 15. Juli wäre ein Besuch an den Abendrennen in Brugg geplant gewesen, aber es war leider kein Velowetter. Später erfuhr ich auch noch, dass die Rennen sowiso ohne Zuschauer und Festwirtschaft durchgeführt wurden.
Die nächsten zwei Touren im August und eine im September konnten alle durchgeführt werden, nur die Schlusstour fiel dann wieder dem schlechten Wetter zum Opfer, so dass wir uns alle gemeinsam ohne Fahrrad im Restaurant Vivagusto trafen.
In diesem speziellen Sommer konnten wir nur sechs gemeinsame Ausfahrten durchführen. An diesen nahmen vierundzwanzig Mitglieder ein- oder mehrmals teil. Zweimal waren wir eine stattliche Gruppe von vierzehn Teilnehmern. Insgesamt kamen doch ca. 230 Kilometer mit knapp 2000 Höhenmeter zusammen.
Ich habe mich immer sehr gefreut über Euer Kommen und möchte mich dafür ganz herzlich bedanken.
Nun hoffen wir, dass sich die Situation im 2021 wieder etwas normalisiert und ich freue mich darauf, Euch im neuen Jahr etwas häufiger zu sehen.

Euer Je ka mi Tourenleiter

Hansjörg Baumann