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Jahresberichte 2021 der Ressortleiter:


Club-Touren:

Jahresbericht Club-Touren 2021 von Paul Rissi

Liebe  Vereinsmitglieder und Vereinsmitgliederinnen!

Am So. 28. März, konnten wir bei angenehmen Temperaturen unsere Clubtouren 2021 starten. Die erste Tour führte bis nach Remigen und zurück (50 Km) und so konnten wir uns nach einem Durchschnitt von 25.1 Km/h das erste Bier geniessen. Die zweite Clubtour am Sa. 2. April, führte uns durch das Kelleramt. Diese Tour hatte ich der Jahreszeit entsprechend mit „nur“ 65 Km, aber dafür mit stolzen 700 Höhenmetern wohl doch etwas zu anspruchsvoll geplant und promt musste ein Teilnehmer von Jonen nach Arni hinauf auf Wandern umstellen… Aber selbst ich hatte von Birmensdorf nach Lieli hinauf einige Mühe und war als Tourenleiter fast als letzter oben angekommen. Die erste Abendtour am 15. April „Müslen“ mit 35 Km verlief dann wieder flüssig. Danach musste ich im Mai leider zwei Touren wegen Regens absagen. Am So. 30 Mai, hatten wir die erste Tour mit mehr als 100 Km. Die anspruchsvolle Tour führte uns über Berg am Irchel und den Pfungener Berg via Kloten wieder zurück nach Spreitenbach. Die Daten zu dieser Tour können sich sehen lassen: 110 Km, 1100 Hm und 24.8 Durchschnittsgeschwindigkeit mit 6 Teilnehmern! Schon am Sa.12. Juni, folgte die zweite grosse  Tour. Sie führte ins Luzernische Knuttwil über den Schliernberg und entlang dem Hallwilersee wieder zurück. Es waren diesmal 118 Km, 1250 Hm, bei einem Durchschnitt von 24.2 Km/h, die von 5 Teilnehmern absolviert wurden. Danach folgten wieder drei abgesagte Touren. Am So. 18. Juli, stand mit der Tour Muri aus meiner Sicht eine der schönsten Touren in diesem Jahr auf dem Programm. Sie war mit 85 Km zwar nicht ganz so lang, aber mit 1040 Hm und einigen happigen Anstiegen auch wieder recht anspruchsvoll. Bei dieser Tour hatten wir mit 7 Teilnehmern und einer Teilnehmerin einen neuen Fahrerrekord bei den Clubtouren aufgestellt. Auch hier waren wir wieder mit einem 25.1 Durchschnitt unterwegs gewesen. Am Mi.18. August, absolvierten wir die letzte Abendtour des Jahres. Sie führte uns mit einer Runde über Stilli (40 Km und 230 Hm) und war mit 27.5 Durchschnittsgeschwindigkeit die schnellste Tour im 2021. Danach folgten leider noch einige Absagen von Clubtouren. Im September machten wir zu zweit eine Wanderung im Alpstein und ich erlitt einen schweren Wanderunfall. Dadurch konnten sämtliche verbliebenen Clubtouren nicht mehr durchgeführt werden und die  Saison fand ein vorzeitiges Ende. Aber alles in allem war 2021 für mich eines der schönsten Velojahre mit vielen schönen, anspruchsvollen und abwechslungsreichen Touren bei relativ hoher Beteiligung. Das hat mich riesig gefreut, zumal auch immer alles gut funktioniert hat und die Kameradschaft in unserem Verein sehr vorbildlich ist. In diesem Sinne freue ich mich schon wieder auf die kommenden neuen Touren.    

Es grüsst Euch herzlich, Paul Rissi


Plausch-Touren:

Jahresbericht Plausch-Touren 2021 von Hansjörg Feurer und Beni Gerig und Walter Tobler

Plausch Touren Teil 1 / 2021

Mit dem Saisonstart der Plausch Touren am Sonntag, 28.3.2021, wurde nach einem harten Corona-Jahr 2020/2021 versucht, wieder ein wenig Normalität in unseren Club zu bringen. Da sich über 20 Personen zum Start auf dem Sternenplatz einfanden, wurde beschlossen, sich auf zwei Gruppen aufzuteilen. Andi und ich fuhren, zeitlich versetzt die gleiche Strecke von 45 km. Das Wetter war hervorragend, die Fahrt war super, aber Kaffee nach der Fahrt wurde leider aus Coronagründen gestrichen.
Die weiteren Plausch Touren, die ich als Ersatzleiter für Hansjörg übernahm, waren immer gut besucht und konnten bis Ende Juni (27.6.) unfallfrei durchgeführt werden. Das Wetter war uns leider nicht immer hold, weshalb zwei Touren wegen Regen abgesagt wurden. Mal Sonnenschein, mal starker Wind, aber die Moral der Teilnehmer und Teilnehmerinnen war stets gut. Das eingeführte Prinzip der Streckenausschreibung mit und ohne E-Bike-Fahrer und -Fahrerinnen hat sich sehr bewährt. Es wäre auch in Zukunft eine gute Sache, da sich Rennvelofahrer und E-Bikefahrer aus verständlichen Gründen nicht immer einig sind über die Geschwindigkeit, mit der eine Tour zu fahren sei!
Ich hoffe, ich habe euch gleichwohl einige interessante und neue Strecken zeigen können.

Herzliche Grüsse, Beni


Plausch Touren Teil 2 / 2021

Feurer Hansjörg hatte mich angefragt, ob ich verschiedene Plauschtouren von ihm übernehmen könnte. Ich gab ihm natürlich meine Zusage. Die erste von mir geleitete Tour führte uns zu fünft bei schönstem Wetter via Muhen nach Schönenwerd und wieder zurück. Der Tacho zeigte so ca. 91 Kilometer an. Die Tour am Montagabend, 30. August, ins Reppischtal, fiel leider ins Wasser. Dafür zeigte sich Sonja am Samstag, 4. September, von ihrer schönsten Seite. Acht Teilnehmer trafen am Sternenplatz ein, um die 76 Kilometer lange Strecke zum Hallwilersee zu meistern. Meine vierte zu leitende Tour führte dann mit sechs Personen nach Glattfelden. Die 70 Kilometer pedalten alle mit Plausch hinunter. Den im Programm eingebundenen Regensberg hatten wir auf Wunsch meiner Schützlinge ausgelassen. Am Sonntag, 26. September, wären die Abschluss-Touren gewesen. Aber leider fielen diese buchstäblich ins Wasser. Wir trafen uns am Nachmittag im Rest. Sofra in Killwangen. Ich hatte mit allen meinen Mitstreitern stets den Plausch auf den Touren. Es wurde vorbildlich und unfallfrei gefahren. Bravo!

Gruss, Tobler Walti


Plausch Touren Teil 3 / 2021

Liebe VCSler, eine spezielle Saison geht wieder einmal zu Ende. Im Jahr 2021 konntet Ihr auf 3 Tourenleiter zurückgreifen, Beni, Walti und mich. Ich möchte an dieser Stelle Beni und Walti herzlich danke sagen, dass Sie für mich eingesprungen sind, um Euch im nahen Umland von Spreitenbach über schöne, teils anspruchsvolle Wege zu führen. Mit der Entscheidung am Mitgliederhöck, die E-Biker an allen Touren offiziell mitfahren zu lassen, hat bei diesem Thema der Druck ziemlich nachgelassen. Da unsere Jahrgänge in jedem Jahr die gleichen sind und bleiben, werden wir älter. Wir müssen diesem Umstand ins «Auge» blicken, darum werden wir, wo möglich, die langen Touren etwas verkürzen. Natürlich werden wir auch die Höhenmeter genau anschauen. Solltet Ihr noch eine gute Idee haben, wendet Euch einfach an mich.
Mir haben die Touren, die ich mit Euch fahren durfte, viel Spass gemacht, dafür danke ich Euch herzlich.

In diesem Sinne wünsche ich uns allen eine gute und unfallfreie Fahrt im Jahr 2022 und verbleibe
mit herzlichen Grüssen, Hansjörg F.



Jekami-Touren:

Jahresbericht Jekami-Touren 2021 von Hansjörg Baumann

Geschätzte Vereinsmitglieder

Auch dieses Jahr war der Start der Velosaison lange ungewiss. Wir konnten dann trotzdem mit gestaffeltem Start und ohne Restaurantbesuch die Eröffnungstouren 2021 durchführen. Es standen acht Mitglieder am Start, was damit zusammenhängt, dass einzelne bei der Plauschtour mitfuhren. Obwohl der Mai eher nass und kühl war, musste ich nur zwei Touren absagen. Am 8. Juni trafen sich zwölf Clubmitglieder am Sternenplatz zur Tour zum Zoo Hasel. Das war zugleich die erste Tour mit einem Restaurantbesuch unterwegs.
Am 22. Juni besammelten sich trotz kritischer Wetteraussichten zehn Teilnehmer zu einer Ausfahrt zum PSI Villigen. Da es bei Tourhälfte leicht tröpfelte und die Strassen teilweise nass waren, entschlossen wir uns, dass wir den Kaffeehalt in der Badi Villigen auslassen. So kamen wir mit Glück trocken nach Spreitenbach, wo wir den Restaurantbesuch nachholten.

Zu einer der wenigen Abendtouren am 20. Juli sattelten sieben Mitglieder ihren Drahtesel und kamen mit auf eine Runde. In Wettingen fragte ich, ob alle genug Kraft in den Beinen oder im Akku hätten, damit wir den Aufstieg in die Rebberge wagen könnten. Alle schafften den Stutz mit Bravour und genossen danach die Aussicht.
Nach den Sommerferien begaben wir uns auf die Fahrt über den Mutschellen an die Reuss. Am Steg der Reussfähre hielten wir kurz an und erinnerten uns daran, wie wir einmal mit der Fähre auf die andere Seite übersetzten. Dieses Mal ging es aber mit dem Velo über Niederwil – mit Kaffeehalt und Nussgipfel – und Mellingen weiter.
Danach leitete ich noch zwei weitere Touren nach Nassenwil und Rütihof.
Schon waren wieder die Schlusstouren angesagt, die aber dem schlechten Wetter zum Opfer fielen, so dass wir uns alle direkt im Restaurant trafen, wo wir die vergangene Velosaison Revue passieren liessen.
Die Teilnehmerzahlen lagen zwischen sieben und sechszehn, im Durchschnitt elf Mitglieder. Das hat mich sehr gefreut! Vielen Dank für die rege Teilnahme. Danken möchte ich auch Andy Haller für sein spontanes Einspringen. Zusammen legten wir auf 13 Touren - fünf musste ich absagen - 510 Kilometer zurück und überwanden 4200 Höhenmeter. Bravo!
Freude bereitet mir die Disziplin und die Routine auf den Ausfahrten, so ist es kein Problem mit euch auch einmal auf der Hauptstrasse quer durch Baden zu fahren.
Nur einmal, als wir in einer grossen Gruppe unterwegs waren, und ich mit den ersten an einer Kreuzung stoppte, fuhr ein Teilnehmer aus dem hinteren Teil der Gruppe direkt ohne Halt über die Kreuzung, was nicht ungefährlich ist. Ich bitte euch, wenn ich vor einer Kreuzung anhalte, dass dies auch alle anderen machen. Sollten einmal nicht alle miteinander über eine Kreuzung kommen, warten wir selbstverständlich nachher.
Nun hoffe ich, dass wir im nächsten Jahr wieder in ähnlichem Rahmen unser Hobby geniessen können, und freue mich auf die nächste Saison mit euch.

Euer Je ka mi Tourenleiter, Hansjörg Baumann


Jahresbericht 2021 des Präsidenten Jacky Treier

Liebe VCSler, liebe Freunde,

Mit 2021 ging ein ganz spezielles Jahr zu Ende…Immer wieder liess es uns neu Planen. Zuerst hoffnungsvoll, dann sorgenvoll, um dann wieder alles zurück auf Feld eins zu stellen und mit dem Planen von vorne zu beginnen. Langweilig wurde uns auf jeden Fall nie.
Das Virus hat uns länger in Schach gehalten, als wir es uns je vorgestellt haben. So waren wir im Frühling noch zuversichtlich, dass wir alles wie geplant ohne Einschränkungen durchführen können. Leider hat sich die Lage aber Ende 2021 sogar noch verschlimmert. Aber trotz allem gehen wir mit Zuversicht ins 2022. Wie heisst es doch so schön: Es kann nur besser werden.

Hier nun einige Ereignisse aus dem vergangenen Vereinsjahr:

Der Saisonstart wurde Coronabedingt zeitlich gestaffelt durchgeführt. So konnten alle die mochten trotzdem ihr geliebtes zweirädriges Vehikel aus dem Winterschlaf erlösen. Das anschliessende gemeinsame grosse Durstlöschen musste wegen den Kontakbeschränkungen aber ausfallen.

Die Veloferien in Bad Waldsee wurden von den dabei Gewesenen als top bewertet. Das Wetter, die guten Strassen, abwechslungsreiche Touren und das gute Essen - alles hat gepasst. Auch im 2022 werden wir versuchen, wieder so etwas durchzuführen. Dies ohne grosse Anmeldung in der CN einfach, wenn es passt und möglich ist. Bitte direkt bei mir melden.

Der jährliche Mitglieder-Höck wurde von 33 Mitgliedern rege besucht. Dass dabei nicht nur über das Velofahren gesprochen wurde, beweist, dass der Velo Club auch in schwierigen Zeiten manchen ein wenig Abwechslung bringen kann und darf.

Der diesjährige Herbstanlass, den Röbi Giacomelli organisiert hatte, führte die Teilnehmer nach Schlieren ins Wagi Museum. Das anschließende Nachtessen in einem alten Bahnwagen rundete diesen gelungenen Anlass gebührend ab.

Zur Abendwanderung am 19. November trafen sich 15 Teilnehmer um 17.00 auf dem Sternenplatz. Ab da marschierten wir in lockerem Tempo zur Besenbeiz. In gemütlicher Atmosphäre ergaben sich interessante Gespräche, auch einmal ohne Velofahren zu müssen, respektive zu dürfen.

Zum Jahresabschluss am 4. Dezember 2021, 18.00, versammelten sich 26 Mitglieder des VCS in der Waldhütte in Spreitenbach zum Chlaushock. Es war ein sehr gemütlicher Abend, an dem viel gelacht, musiziert und auch gedichtet wurde. Die Waldhütte wurde im vergangenen Jahr abgerissen und dann neu, grösser und moderner wieder aufgebaut. Die heimelige Atmosphäre ist dabei leider verloren gegangen. Claire Stutz, Marlies Lehnherr sowie Rös und Gerry Rohner haben diesen traditionellen Anlass organisiert. Dankeschön!

Bleibt gesund und zuversichtlich auch im neuen Jahr.

Liebs Grüssli, euer Präsi Jacky Treier